_ Baltakas: Ouroboros - Zyklus
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main info

Vykintas Baltakas: Ouroboros - Zyklus (2004-2005) for soprano, ensemble and electronics


instrumentation:soprano, fl, cl(Eb), sop.sax(Bb), ob, picc. tpt, hn(F), perc, acc, pno, 2 vln, vla, electronics
year:2004-2005
duration:30'
text:phonetics
commission:WDR, Wittener Tage für neue Kammermusik
publisher:UE
première:24 Aprl. 2005, Wittener Tage für neue Kammermusik (DE)
Klangforum Wien, Rita Balta (sopr.), Johannes Kalitzke (cond.)
www.baltakas.net

score

practical

Vykintas Baltakas: Ouroboros - Zyklus (2004-2005) for soprano, ensemble and electronics


Percussion:

Holzblock (wenn gestimmt: dis2), cymbal antique (e2), 2 Plattenglocken (b,g1), Vibraphon, 3 Pauken, kleine Trommel, Bongo (mittelgross)


Spatial arrangement:

Aufstellung. Flöte, Klarinette, Saxophon und Oboe sind weit im Saal verteilt: so weit, dass es akustisch sinnvoll und praktisch realisierbar ist. Diese Bläser bilden gemeinsam mit der trompete einen Halbkreis.

Am bestens wäre es, wenn die Bläser das Stück stehend spielen.


The kernel of the sound is vno-acc-hrn. From this point, it branches out (spatially and structurally) to the left (acc > tp > cl > fl) and to the right (acc > sax > ob). Since it is a part of the composition itself, it is very important to respect the spatial arrangement of the instruments, even if it happens to be less convenient for playing.



Rehearsals:

Structurally, two groups are distinguishable :1.) fl, cl, sax, ob, tp 2) horn, 2 vl, vla, acc, pf, perc.
It is advisable to rehearse them separately before the tutti rehearsal.

www.baltakas.net

texts


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english Ouroboros-Zyklus unites two works - “ouroboros” and “(co)ro(na)” - which are connected with a third part in between - “(d)ou(ble)”.

 

The sound itself for me is organic, almost a living reality, constituted of many vivid “musical atoms”: influencing each other, spontaneously joining to create formations, competing and regrouping. The idea of the cycle is to take a closer look at these “atoms” in the ouroboros-piece and then to delve deeper in order to turn these into independent expressions. Every new piece offers a new perspective of the same musical material. Between 2004 and 2007 I wrote several related works: ouroboros and (co)ro(na) for ensemble, (how does the silver cloud (s)ou(nd?) for piano and b(ell tree) for string quartet. The dramaturgy of the first part, Ouroboros, is developed from one single note, getting more dense until it reaches a complex texture, which can be again perceived as one unity. This concentrated moment, the fermata (‘corona’ is a synonym for ‘fermata’ in Italian) at the end of Ouroboros, becomes the harmonical and rhythmical foundation which is elaborated and recomposed in (co)ro(na). (d)ou(ble) connects and bridges both parts.

 

The Work was commissioned by the Wittener Tage für neue Kammermusik.
german Der Ouroboros-Zyklus vereint zwei Werke – ouroboros und (co)ro(na) – die mit einem dritten Teil dazwischen verbunden sind – (d)ou(ble).

 

Der Klang selbst ist für mich organisch, fast eine lebendige Realität, bestehend aus vie- len lebendigen ‘musikalischen Atomen’, die sich gegenseitig beeinflussen, sich spontan zusammenschließen um Formationen zu schaffen, konkurrieren und sich neu gruppieren. Die Idee des Zyklus ist es, diese ‘Atome’ in ouroboros genauer unter die Lupe zu neh- men und dann tiefer zu tauchen, um daraus unabhängige Ausdrücke zu machen. Jedes neue Stück bietet eine neue Perspektive des gleichen musikalischen Materials. Zwischen 2004 und 2007 habe ich mehrere verwandte Werke geschrieben: ouroboros und (co)ro(na) für Ensemble, (how does the silver cloud (s)ou(nd?) für Klavier und b(ell tree) für Streichquartett. Die Dramaturgie des ersten Teils, ouroboros, entwickelt sich aus einer einzigen Note und wird dichter, bis sie eine komplexe Textur erreicht, die wieder als eine Einheit wahrge- nommen werden kann. Dieser konzentrierte Moment, die Fermata (‘corona’ ist ein Syn- onym für ‘fermata’ auf Italienisch) am Ende von ouroboros, wird zum harmonischen und rhythmischen Fundament, das in (co)ro(na) ausgearbeitet und neu zusammengesetzt wird. (d)ou(ble) verbindet und überbrückt beide Teile.

 

Das Werk wurde von den Wittener Tagen für neue Kammermusik in Auftrag gegeben.

 

* about the idea of the Ouroboros cycle in english, german, french, dutch

 

reviews

Neue Zeitschrift für Musik, April, 2005
Dirk Wieschollek: "Labor im Licht"

 

(...) Ouroboros-Zyklus I des Litauers Vykintas Baltakas gehörte zu den bemerkenswerten Kompositionen des dreitägigen Festivals, das mit knisternden Interaktionen von Sopran (sehr schön: Rita Balta) Ensemble und Band-Zuspielung arbeitete, deren zerbrechliche Lautartikulationen von großen Faszination waren. (...)

 

 

Dissonanz, April, 2005
Rainer Nonnenmann
"Beschränkte Entgrenzungen: Die 37. Wittener Tage für neue Kammermusik 2005"

 

(...) Wie sich mit reduziertem Klangmaterial dennoch klangreich und spannungsvoll komponieren lässt, demonstrierte der Litauer Vykintas Baltakas in Ouroboros-Zyklus I. Das dreiteilige Stück ist nach der Schlange benannt, die sich selbst in den Schwank beißt, und entfaltet sich vollständig aus dem Zentralintervall der chromatischen Sekunde. Es ist ein zum Monolog verschlungener Dialog der Sopranistin Rita Balta mit geflüsterten Plosiven und Dentalen vom Tonband und einem solistisch hervortretenden Quartett hoher Blasinstrumente. (...)

 

 

Deutschlandradio / Deutschlandfunk, April 25, 2005
Studiozeit Musikjournal
Egbert Hiller

 

(...) Ganz anders dagegen Vykintas Baltakas' Zyklus Ouroboros, der, ebenfalls interpretiert vom Klangforum Wien unter Johannes Kalitzke, mit bescheidenen musikalischen Mitteln geradezu magische Qualitäten entwickelte. (...)

 

 

Westfälische Rundschau, April 26, 2005
Anke Demirsoy
"Inseln im Meer der Klänge: Wittener Tage für neue Kammermusik"

 

(...) Unter der Jüngeren gibt es nicht viele, die ein Gegengewicht in die Waagschale bringen. Hypnotisierenden Sog entwickelt der Rihm-Schüler Vykintas Baltakas, der Ouroboros-Zyklus I aus der Stille zu suggestiven Klangfarben-Mischungen verdichtet. (...)

 

 

Positionen, August 2005
Stefan Drees: "Wittener Tage für neue Kammermusik"

 

(...) Und positiv überraschte schließlich der Litauer Vykintas Baltakas mit den außerordentlich schönen Momenten seines Werkes Ouroboros-Zyklus I für Sopran, Ensemble und Zuspielband (2004/2005), die aus der Korrelation farbiger Klangfäden mit den Unschärfen des Dialogs zwischen Sopran und elektronischen Zuspielungen resultierten. (...)

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Wittener Tage für neue Kammermusik 2005



Ouroboros-Zyklus (2004–2005) for soprano, ensemble and tape

Klangforum Wien
Rita Balta (sopr.)
Johannes Kalitzke (cond.)

WDR 3, KulturForum Witten 2005

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2005-04-24Witten (DE), Tage fuer neue KammermusikKlangforum WienJohannes Kalitzke
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